Kachelöfen



Man unterscheidet beim Kachelofen unter vier Varianten.


Warmluft-Kachelofen :

nur selten gebaut, da es hauptsächlich um die Erzeugung von Warmluft zur direkten Beheizung mehrerer Räume geht. Hierbei ist dem Kachelofeneinsatz ein metallisches Nachheizregister nachgeschaltet.

Die Wärmeverteilung erfolgt über Warmluftschächte, der Umbau ist wärmespeichernd (Kachelware, Schamotte). Schnell warm, kaum Speicherwärme.

Grundofen :

Der Grundofen wird massiv in Schamotte gesetzt, hat einen Feuerraum und Rauchgaszüge aus Schamotte.

Der Umbau ist aus Kachelware bzw. Schamotte. Er bietet je nach Ausführung Speicher- bzw. Strahlungswärme bis zu über 24 Stunden und erreicht dabei schnell ein Gewicht von über 2000 KG. Bei der Strahlung handelt es sich um langwellige Strahlen, die sich erst nach Auftreffen auf Masse in Wärme umwandeln (ähnlich der Sonnenstrahlung). Am Anfang träge, dann lang anhaltende Strahlungswärme.

Kombi-Kachelofen :

Er kombiniert die schnelle Wärme des WL-Kachelofens mit der lang anhaltenden Wärme des Grundofens.

Einem ausschamottiertem Gußeinsatz sind in Schamotte gesetzte Rauchgaszüge nachgeschaltet. Die Warmluft, die um den Gußeinsatz herum entsteht, dient der schnellen Erwärmung des Aufstellraumes und/oder der Beheizung der angrenzenden Räume. Die Züge bieten den Komfort des Grundofens mit lang anhaltender Strahlungswärme. Der Umbau auch hier in Kachelware oder Schamotte.

Hypokaust :

Eigentlich ein Kombi- oder Warmluftkachelofen, jedoch ohne Warmluft-austrittsöffnungen. Die Warmluft wird in einem doppelschaligen System

geführt und bietet langanhaltende Strahlungwärme.

Etwas z.B. für Hausstaub-Allergiker.

 

 

In allen Bereichen finden wir in Bezug auf die Feuerstelle die Möglichkeit vom Neben- oder Aufstellraum zu feuern. Bei allen Kachelofentypen besteht auch die Möglichkeit heizungsunterstüzend zu arbeiten.